“never put a dollar on a horse named Immortality” (alice cooper)
worte des trostes: “ganz gleich, wie gut ein mensch aussieht, es gibt immer jemanden, der es satt hat, mit ihm/ihr zu ficken.”
vor vielen jahren war ich der festen meinung, wir würden alle einmal glücklich sein. ich war einer amerikanischen gehirnwäsche unterzogen worden, ohne es zu wissen. russen haben noch nie so etwas geglaubt. das glück ist eine fiktive empfindung. diese wurde von phantasiebegabten märchenerzählern erfunden, um eine geschichte erzählen oder zu ende bringen zu können.
das berühmt-berüchtigte happy-end! die meisten menschen wissen das glücklicherweise nicht. sie glauben doch tatsächlich daran, dass das leben ein drehbuch oder ein boulevardstück ist.
zu glauben, dass das leben eines tagen einfach wunderbar sein wird, ist ja keine schlechte sache. es ist im grunde genommen für das nackte überleben eine lebensnotwendige illusion. die wahrheit – dass das leben schwierig, hart und tragisch (jedenfalls für die meisten menschen) ist und dass man dann einfach nur stirbt, ist kein gedanke, mit dem es sich gemütlich leben lässt. wenn allen menschen die kalten fakten bewusst wären, wären die fenster vor deinem zimmer verdunkelt von nach unten hüpfenden lebensmüden.
den meisten menschen hat man eingetrichtert, dass ihr leben besser wäre, wenn sie mehr geld hätten.
aber warum wollen die menschen im grunde viel geld? um essen, kleidung, unterkunft zu haben? ja, diese dinge gehören zu den basiswünschen, aber selbst die armen haben dies oft in bescheidener ausstattung. doch je mehr man von diesen basisdingen hat, desto komplizierter wird häufig das leben. wenn du zu viel zu essen hast, wirst du fett, und du brauchst eine komplizierte diät. einen begehbaren kleiderschrank zu haben, kompliziert deine kleiderfragen von morgen bis abends. mehrere häuser zu haben, muss richtig schwierig sein – man muss sie ja dekorieren und füllen. und warum sollte man all das sowieso haben, wenn man es mit niemandem teilen kann, oder wenn die hausangestellten nicht mehr so sind wie früher?
ich bin nun zu einer schlüssigen erklärung gekommmen. die menschen wollen geld, weil sie geliebt werden wollen. sie glauben, dass man mit geld liebe kaufen kann.
ABER! nehmen wir an, du hast jede menge kohle, deshalb auch (mindestens) sechs lovers (okay, die liebe ist erkauft, aber immerhin blüht sie), und du hast jede menge dienstpersonal, das dich auch liebt, und du hast jede menge freunde/freundinnen, die im grunde neidisch sind (ein sehr erotisches gefühl für den beneideten). du erwartest, dass alles einfach nur noch toll ist. viel liebe, viel geld! was will man mehr?
das, meine lieben, lest ihr in meinem nächsten blog …
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