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Heilige Tannen, Teil zwei

Veröffentlicht von Serpil Pak am 17. Dezember, 2008

2 Kommentare

eine Frage drängt sich im letzten Blogeintrag auf: Wie ist der Hammel ins Wohnzimmer gekommen??

Also:
Die haben den Hammel über drei Stockwerke bis ins Wohnzimmer getrieben. Als Lockmittel haben die den heimischen Farn aus dem Badezimmer benutzt. Ist doch gar nicht so schwierig. Aber falls ihr jetzt Lämmer als Haustiere halten wollt dann warne ich euch: Hammel können zwar die Treppe rauf aber nicht runter laufen. Nur so als Tip.

  • Hier übrigens mein Weihnachts-Nicoletta-Gedicht:

Drüben aus Neukölln komm ich her
Und muss euch sagen es weihnachtet sehr
All überall auf den Balkon- und Terrassenspitzen
Sah ich üppige Weinachtsbeleuchtung blinken
Und droben vor dem Karstadttor
Schaut mit hungrigen Blicken die Finanzkrise hervor

Ich bin die türkische Weihnachtsnikoletta, ein schlimmer Lümmel
Ich mag Lebkuchen und Criststollen mit einem Hauch von Kümmel
Auch Türken feiern das grosse Fest, gehen gerne geschenke bummeln
Im Weihnachtsstress mal hier hin mal dorthin wie die wilden Hummeln

Habe gehört viele Deutsche feiern das Fest eher alternativer
Nix mehr mit Geschenken, machen lieber Urlaub in Teneriffa
Die Türken kaufen sich Weinachtsbäume mit viel Schmuck nicht fiktiv
Befestigen obendrauf Muttis goldbesticktes Kopftuch sehr effektiv

Wie komme ich aus der Nummer jetzt bloß raus
Ich bin nur die Weihnachtsnikoletta und ich braus
Auf meinem Rentierschlitten durch die ganze Welt
Und ich sage euch es regiert doch nur das Geld

Ein schwarzer Präsident Obama zieht ins weisse Haus
Bush mit atomarer Rute gibt den Ruprecht als böser Nikolaus
Trotz der Finanzkrise leben wir gerne weiterhin in saus und braus
Die letzten Ölreserven sind dabei der reinste Leichenschmaus

2 Kommentare zu “Heilige Tannen, Teil zwei”

  1. sagte Mr. X:

    Also das mit dem Hammel ist gut, muss ich mir merken, auch dass es mit dem wieder runter gehen schwierig wird, war bei meinem alt gewordeen Dackel früher auch recht schwierig, aber den konnte ich dann wenigstens tragen.
    Übrigens schönes Neukölln Weinachtsgedicht. :-)

  2. sagte Daniel M.:

    Wo bleibst du denn? Es gibt ja nichts Neues von Dir. Warte doch schon!