Oje, ob das so eine gute Idee für die Indie-Party „Bouncing Boys“ war in den VCF Club umzuziehen. An der zentralen Lage gibt es nichts zu mäkeln, aber der Club besitzt einfach nicht die Intimität der alten Lokalität ZMF. Stattdessen strahlen die Ziegelsteine des S-Bahn-Bogens in dem die Räume liegen Kälte ab, so dass ich ungelogen zu Anfang fror, als es noch nicht gefüllt war. Und die riesige Tanzfläche nimmt fast den gesamten Raum ein und dröhnt gewaltig in dem Gemäuer, was für ekstatische Druffy-After-Hours gut sein mag, aber nicht unbedingt für eine Indie-Party. Erst gegen Zwei Uhr Nachts kam überhaupt Stimmung auf! Das war jetzt die zweite Party in der neuen Location. Auf der ersten war ich nicht. Aber vielleicht liegt es tatsächlich an dem Klub, dass ein Großteil des Stammpublikums der „Boys“, das ich sonst immer auf der Party traf, diesmal fernblieb, weil sie eben schon auf der ersten Party waren – und eventuell ganz ähnlich empfanden. Doch soweit ich weiß, halten die Veranstalter schon Ausschau nach einem neuen Klub.
Tanzfläche







