Ungläubig starrte ich auf die riesige Schlange, die um ein Uhr Nachts in eisiger Kälte vor dem Cookies auf Einlass wartete. Noch ungläubiger staunte ich schließlich über die brechend vollen Räume innen drin. Ich hätte nicht gedacht, dass sich der „Spy Club“ so erfolgreich mausert. Doch irgendwie scheint Bob Young wieder alles richtig gemacht zu haben: er trifft den Nerv des Publikums. Ohne Witz: Gegen die Stimmung im Spy Club sehen der Klub International und selbst das GMF alt aus. Wie verrückt tanzten die Leute mit ihren Fliegen, Schlipsen und Karo-Hemden zu den elektronischen Beats des Franzosen Phonique. Einige Beautys tanzten sogar irgendwann auf den Tischen, und selbst die verirrten Heteros flüchteten nicht auf Grund der treibenden Musik. Klar, war das Publikum auch ziemlich verzickt – die Accessoires entschieden über Bewunderung oder Missachtung – was beim Motto „dress up“ nicht verwundert. Aber das Publikum feierte sich eben ekstatisch selbst. Solange es funktioniert …
Eure Tanzfläche







