Das war ein zivilisierter Abend gestern im Schwuz. Die Beteiligten kennen sich seit Jahren und respektieren die unterschiedlichen Ansätze. Kontroversen brachte das Publikum ein. Ob lesbische Migrantinnen oder Transidente: Ihre Realität kann der große CSD offenbar nur unbefriedigend abbilden und integrieren. Dieses Mankos sind sich seine Organisatoren allerdings bewusst.
Sind zwei CSDs Luxus? Wohl eher ein Privileg, wenn man betrachtet wie LGBT am selben Wochenende in Riga und Moskau schon um ihr elementares Versammlungsrecht vergeblich kämpfen!
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Tags: Berlin, CSD, LBGT, Transidente







ich denke, wir leben in einem land mit versammlungsrecht, zwei csds sind demnach selbstverständlich, nur weil es wo anders das nicht ist, ist es doch noch lange kein privileg, sondern ein im grundgesetz verankertes bürgerrecht. man darf sich doch nicht selbst kleiner machen als man ist, schließlich sind wir bürger_innen mit selbstverständlichen rechten. die eingetragene lebenspartnerschaft ist doch kein privielg, nur weil es sie woanderes nicht gibt, sondern sie ist eine diskriminierung von bürger_innen dieses staates, denen das recht auf ehe verwehrt wird.
so seh ich das! menschenrecht dürfen niemals als ein privileg angesehen werden, sie sind gültig für alle menschen egal wo auf diesem globus. also, wenn jetzt die homos schon denken, nur weil sie hier csds machen dürfen, seien sie privilegiert, dann läuft was richtig schief.