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Bericht: Thailands Volleyballsirenen

Veröffentlicht von sisa am 1. August, 2009

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Am Freitag standen die Finalspiele im Volleyball in den Valbyhallen an. In der C-Klasse trafen die Männer vom Verein Der Bogenschütze aus Dresden auf Spieler aus Thailand, die sich Mai Thais nannten. Diese Gruppe war nicht nur mit Abstand das queerste in der Sektion Herren – gleich zwei, drei Ladyboys standen in der Auswahl -, es war auch das schrillste bei den Outgames: Obgleich das Publikum beide Teams lautstark anfeuerte, übertönte das sirenenhafte Gekreische der Thais alles andere.

Jeder gemachte Punkt wurde entsprechend gefeiert und getanzt. Und angeblich sind die Mai Thais damit noch nicht mal an ihre Grenzen gegangen. Wie Eike von den Bogenschützen erzählte, hat es schon Spiele gegeben, bei denen sie noch lauter aufgeheult hätten. Die Dresdner, die in diesem Jahr ihr 15-Jähriges Vereinsjubiläum feiern, lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen in drei Sätzen. Und obwohl sie ihre Gegner körperlich deutlich überragten und das Match konzentrierter und auch ernsthafter angingen, reichte es am Ende nur für Platz zwei. Sieg für Thailand. Und ein kleiner Tinnitus für manchen Gast in der Sporthalle, so laut war der Jubel der sympathischen Asiaten.  

Im Finale der Männer (A-Klasse) setzten sich anschließend überraschend deutlich die Jungs aus Mexiko gegen ein zweites, professionelleres Team aus Thailand durch, beide Mannschaften glänzten durch wunderbare Spielzüge. Im Finale der Frauen trafen zwei deutsche Teams aufeinander, Berlin (Foto) gegen Köln (Foto ganz unten).

Die Kölnerinnen siegten in zwei Sätzen, die Berlinerinnen vom Verein Vorspiel, bringen Silber mit nach Hause und freuen sich auf eine mögliche Revanche bei den Gay Games 2010 in Köln. Mehr dazu in Kürze.

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