Nach der 2. Party: noch mehr Muskeln und weiße Klamotten gehen einfach gar nicht
Veröffentlicht von Kay am 8. August, 2009
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Hola Chicas&Chicos,
nein, so ein Partymarathon ist nicht einfach, zumal es immer erst gegen 2 Uhr so richtig losgeht und man ja auch tagsüber schon am Strand gut aussehen, trinken und sich den ganzen Tag einfach gut amüsieren muss – ganz schön anstrengend. Vor allem weil alles im Gegensatz zu anderen schwullesbischen Veranstaltungen völlig ungetrübt von Inhalt oder lästigen politischen Diskussionen stattfindet und man somit zurückgeworfen ist auf reines, pures Vergnügen… wie gesagt, sehr anstrengend. Aber im Einzelnen: es ist doch so einfach mit den Partys – lass die Leute was Dunkles statt dieses hässliche Weiß tragen, mach das Licht aus und schon ist die Party doppelt so gut wie am Vortag! Die “Nexttownladys”, auch ansonsten
eine lesbische Partyreihe in Barcelona, konnten gegen die “White Party” erheblich punkten. Bessere Musik, coolere Leute und einfach bessere Stimmung. Wieder haben sich um die 500-600 Mädels versammelt, dieses Mal im Nick Havanna Club und lassen es für viel Geld (Eintritt 15 Euro, Bier 6 Euro) viel krachen. Typmäßig war mehr Vielfalt geboten, wenn auch die High-Heel-Tussi nicht fehlen durfte. Auffällig: hatte ich ja schon von den Jungs am Strand eine Anabolika- und Muskel-Überdosis, so scheint der Trend auch bei den Lesben in Spanien angekommen zu sein. Am Vorabend hielt ich die paar offensichtlichen Body-Builderinnen ja noch für Zufall, aber am nächsten Abend schon wieder lauter weibliche Schränke in eng anliegenden Hemdchen? Das hat doch Methode! Sollte ich nicht in der Betty-Ford-Klinik landen und tatsächlich nächstes Jahr wieder zum “Circuit”-Festival fahren, dann werde ich nicht nur ein ganzes Jahr praktisch nichts mehr essen um mich auf die übliche Strandfigur herunter zu hungern, sondern weite Teile meines Lebens auch im Fitnessstudio verbringen. Wenn man nichts mehr isst, hat man ja auch mehr Zeit für Sport!
Doch auch inmitten mehr oder minder perfekter Körper, der Flirtfaktor und das Selbstbewusstsein der Mädels, das ist wohl noch verbesserungswürdig. Statt nur in der Muckibude vor sich hin zu trainieren, sollten sie vielleicht auch ein paar soziale Umgangsformen trainieren? Merke: Nur wie in “L-Word” aussehen reicht noch nicht zum Erfolg!
Immerhin: Auch bei den Gogo-Girls konnte die Freitagsparty überzeugen, ja man kann wohl von einer Verbesserung um 5000% sprechen (siehe Foto).
Kaum wieder nüchtern musste ich also wie schon gesagt auf zum Strand, bei übrigens 34°C. Allerdings waren heute auch einige normal aussehende Menschen dort. Deren Körperbau konnte ich eingehend in der Schlange zum einzigen (!) Klo bewundern. Mit der Infrastruktur hat man es nämlich nicht so hier. In der Mädels-Strandbar sind angeblich sowohl Toilette als auch Kaffeemaschine kaputt – wie soll man da überleben? Ich kann mich nur wiederholen: anstrengend dieses Vergnügen.
Heute Abend ist dann die große Hauptparty und wenn sich das weiter so steigert, kann man ja sehr gespannt sein, zumal es hier laut Ankündigung erstmals mehrere Tanzflächen geben wird, bisher setzte man auf einen Raum und eine Mucke. Nun sind aber sechs DJs aus fünf Ländern angesagt, das kann ja heiter werden…
Hasta la vista, Manuela
Tags: Bodybuilding, Flirtfaktor, Gogo-Girls, L-Word, Muskeln









