Viele sehen dem Herbst ja eher missmutig entgegen und schwelgen in den Erinnerungen an den Sommer. Doch trotzdem hat der Herbst auch eine vielleicht unerwartet gute Seite. Er spült die Touristen aus der Stadt. Na ja, zumindest einen Teil. Ein Teil, der sich trotz all dem bemerkbar macht. Am vergangenen Mittwoch im nbi bei „Berlin Hilton“, man glaubt es kaum, konnte man tatsächlich atmen! Ja, sich sogar frei bewegen!
Während Resident DJ Kate Boss „Phoenix“ durch die Boxen jagte, herrschte ausnahmsweise mal keine Boxring-Atmosphäre auf der Tanzfläche. Und statt einem babylonischen Sprachwirrwarr trumpfte nach mehreren Monaten mal wieder Deutsch auf. Nicht, dass immer noch eine Menge Englisch gesprochen wurde, aber eben weniger. Auch der Stylefaktor schraubte sich leicht nach unten (Hüte, Tollen, Skinny-Jeans gehören selbstverständlich immer noch zum Stadt-, äh, Klubbild). Zur Folge hatte das eine wesentlich lockerere und familiäre Atmosphäre. Und keine Angst, dieser Text artet jetzt nicht in eine generelle Hetzrede gegen die Flut der Touristen aus. Nein, nein. Er will lediglich sagen, dass nach den ganzen hysterischen Sommermonaten mal so ein bisschen Ruhe etwas Gutes hat. Der nächste Sturm kommt sowieso.
Tanzfläche
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