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Umfrage: Wie sicher ist Schöneberg?

Veröffentlicht von sis am 28. Oktober, 2009

5 Kommentare

Hier die Video-Umfrage zur aktuellen Siegessäule Titelgeschichte im November. Wir fragten Passanten , ob ihrer Meinung nach die Gewalt gegen Schwule, Lesben und Trans* im Kiez zugenommen hat.



Was sind deine Erfahrungen? Entsteht in Schöneberg ein Angstraum? Oder sollten alle mal wieder runterkommen und keine Hysterie schüren?

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5 Kommentare zu “Umfrage: Wie sicher ist Schöneberg?”

  1. sagte Universalsportler:

    Tendenziell wird Homophobie in unserer Gesellschaft zu nehmen, so wie allgemein in Westeuropa. Denn mit Einwanderung, bzw. steigenden Bevölkerungsanteil von Einwanderern aus archaischen Gesellschaften und Kulturen wird Homophobie signifikant wieder zunehmend sein. Dieses hatte seinerzeit auch Pim Fortuyn erkannt. Auszug aus Wikipedia:

    “Im Mai 2000 nahm ich an einer Veranstaltung der ‘Kulturhauptstadt Europa’ in Rotterdam teil. Genau zu diesem Zeitpunkt erregten heftige Attacken des Imams von Rotterdam gegen Homosexuelle die Gemüter. Der Imam – der sich übrigens ausdrücklich nicht als europäischer Bürger, sondern als marokkanischer Muslim versteht – erklärte unter anderem: ‘Die Schwulen müssen bekämpft werden; sie sind eine Gefahr für den Frieden.’ Von solchen Äußerungen alarmiert, schrieb der Soziologieprofessor Pim Fortuyn ein Buch mit dem Titel ‘Gegen die Islamisierung unserer Kultur’. Fortuyn, ein bekennender Homosexueller, ging in die Politik. …”.

    In bestimmten Stadtteilen, so wie bspw. in Schöneberg, aber auch im Hamburger Stadtteil St. Georg sowie zahlreichen anderen westeuropäischen Großstädten, kommt es durch insbesondere muslimische Zuwanderer zu Verdrängungsprozessen und religös-kultureller Konkurrenzkonflikten zu Ungunsten der Homocommunity.

    Hinsichtlich des Siegessäule-Artikels und der darin thematisierten Kohärenz zwischen schwulenfeindlicher Gewalt und Jugendlichen mit Migrationshintergrund es nicht unbedingt der Objektivität dienlich, dass ausnahmslos Migrationsfürsprecher interviewt wurden. Diese Problemherangehensweise ist für dessen Lösung und für die Homocommunity genauso kontraproduktiv, wie das politische Tun homosexueller Abgeordneter, bspw. eines Günter Pienning oder Volker Beck, oder parteien, wie die Grünen oder die Linke. Wieso hat man bspw. nicht mal auch Sascha Steuer von der berliner CDU-Fraktion hierzu befragt?
    Es fällt beim Lesen des Artikels auch überdeutlich auf, dass die beiden VerfasserInnen ganz offensichtlich einen krampfhaften Spagat zwischen homophober multikulti-Realität einerseits und grün-ideologisch-visionären Gutmenschentum andererseits probieren, ähnlich wie es einige westdeutsche Homosexuelle mit Kirche und Homosexualität tun. Jeglicher Zusammenhang zwischen Homophobie + Gewalt einerseits und bestimmten patriarchalen und archaichen Kulturen andererseits wird strikt gemieden. Bezüglich der homophoben Täterschaft mit Migrationshintergrund in Schöneberg wird nur im Konjuntiv spekuliert, jedoch klischeehafte Homophobie im Osten (Hellersdorf, Marzahn, Brandenburg) ohne Nennung von Fakten wie eine kriminialistische Tatsache beschrieben, obwohl selbst die Maneo-Reportstatistik etwas völlig anderes wiedergibt.

    Im Ergebnis kommt dabei nichts hilfreich Konstruktives raus, sondern es wird lediglich eine seit langem fällige Diskussion öffentlich angeregt.

    Noch ein aktuelles Beispiel:

    Ende Septmenber wurde in der Strasse Am Friedrichshain 35 (Tatort) 3 Homosexuelle körperlich aus einer Jugendgruppe heraus körperlich attackiert. Gemäß Angaben der Geschädigten + aussagebereiten Zeugen wurden sie von der Tramhaltestelle aus von dieser Gruppe verfolgt und vielen unmittelbar vor dem Angriff Sprüche, wie: Die Schwulen kriegen jetzt ein paar auf die Fresse.” Gemäß Beschreibung der beiden Täter handelte es sich nicht um Autochthone (sogenannte “Bio-Deutsche”).

    Lesenswertes zum Thema:

    - http://hpd.de/node/4637
    - http://www.rights.no/publisher/publisher.asp?id=59&tekstid=2891
    - http://de.wikipedia.org/wiki/Pim_Fortuyn
    - http://www.nzz.ch/2006/12/11/fe/articleEOEHU.html

  2. sagte fun.tastic@web.de:

    Aber wir möchten doch so gerne unsere liebgewonnen Feindbilder (“pöse Rechte”) und unsere Ideale (“edle Ausländer, grundsätzlich besser als hässliche deutsche Spießer”) behalten! Wer interessiert sich da schon für die Realität?

  3. sagte L Heitz:

    Vollkommen richtig argumentiert

    mit zunehmend homophob sozialisierten Migranten und deren Pflege des Hasses, wird es leider nicht besser werden, wir müssen konkret aus das Schöneberger “Ghetto” verteidigen wieso schiessen hier überal die muslimisch geführten 24hshop in unserem Kiez aus dem Boden, ich vermute dahinter ein System, derUnterwanderung und einer Anlaufstelle für Gleichgesinnte (heteros) Kinderwagengeschiebe nimmt ja ausserdem Überhand, is ja schön dass ihr alle wieder kinder kriegt, aber könnt ihr das bitte woanders so voll raushängen lassen ?

    Lo

  4. sagte fashion4young:

    Schöner Beitrag… bin nicht Homosexuelle (lebe mit Frau und Kind zusammen) aber wir finden das absolut nicht in Ordnung wie leute über Homosexuelle beurteilen in grunde sind wir doch alles nur Menschen ob Homosexuelle oder hetero ? Und jeder sollte den andern Mensch respektieren egal welche Neigung der Mensch hat…

    fashion4young

  5. sagte redlips:

    das leben ist und bleibt hart

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