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Einträge mit dem Stichwort: Berlinale 2010

Berlinale: Los geht’s!‏

Veröffentlich von berlinale2010 am 12. Februar, 2010

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Stunden Schlaf: 5 (Berlinale-Aufregung…)

Kaffeedosis: 0,00 Liter

Lunch: großer Salat mit Hühnchen und einem undefinierbaren, aber leckeren Dressing (a.k.a. das letzte gesunde Essen vor der Berlinale)

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Donnerstag, 21 Uhr, Cinemaxx. Im Foyer ist die Hölle los. Körperkontakt ist unvermeidbar, gehört aber zum Berlinale-Komplettpaket in den Warteschlangen am Ticketcounter, vor und in den Kinos einfach dazu. Während vorm Berlinale Palast die Promis bei Eiseskälte über den roten Teppich schlittern, findet hier die Berlinale-Eröffnung für wahre Cineasten statt. Das Panorama startet sein fulminantes Programm (54 Filme und damit größte Sektion in diesem Jahr) mit VESELCHAKI (JOLLY FELLOWS), zu gut deutsch “Lustige Typen”.
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Der Film handelt von fünf erfolgreichen Moskauer Travestie-Stars, deren Lebensgeschichte aus der Perspektive einer Journalistin erzählt wird, die sie für ein Magazin interviewt. Wer keine Karten mehr bekommen hat: VESELCHAKI wird in den nächsten Tagen noch vier mal wiederholt.
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Der Film ist großartig – mein Berlinale-Start gelungen. Ab morgen heisst es dann wie jedes Jahr: minimum vier Filme am Tag, danach noch Parties und somit wenig Schlaf, hastig zwischen den Filmen verschlungenes Essen und als Überlebensstrategie Kaffee, Kaffee, Kaffee.

Silvi

You’ve got the power

Veröffentlich von berlinale2010 am 12. Februar, 2010

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Für alle, die dachten, die Kraft läge in irgendeiner Ferse, den Haaren oder einer Jediweisheit:

Alles falsch. Die wahre Kraft steckt in einer kleinen gelben Plastikkarte. Ja, wer hätt’s gedacht, da sucht die Menschheit seit Anbeginn der Zeiten und die Lösung ist wirklich so unspektakulär (und ich habe sie entdeckt). Hängt man sich das Ding erst mal an einem Bändel um den Hals, ist es als wäre Weihnachten. Nicht nur wegen der klirrenden Kälte und den vielen Lichterketten. Eigentlich ist es sogar besser als Weihnachten, weil es am nächsten Tag nicht vorbei ist. Es ist also eher wie Hanukka. Zehn Tage.

Ziel ab heute: Bachelor in Regelstudienzeit, Berlinale und dabei noch gut aussehen. Wobei letzteres wohl am schwierigsten wird.

Ainara / ELSE-Jury

it is not a dream

Veröffentlich von berlinale2010 am 11. Februar, 2010

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Endlich fängt die 10-tägige Berlinale-Geburtstagsparty an! Tausend Leute laufen mit den grossen lila-grünen Taschen quer durch die Stadt, und das ist ein gutes Zeichen. Also, ich träume nicht mehr, alles real. Wir sind echt eine riesige kinosüchtige Gemeinschaft!

Ich bereite mich für die Panorama Eröffnung – “Veselchaki” – vor und bin wirklich gespannt, ob die Schauspielerin Renata Litwinowa es geschafft hat, nach Berlin zu kommen. Wäre ja toll.

Aber ansonsten – mein erster Tipp: “Postcard to Daddy”. Lohnt sich. Ein sehr eindringlicher, ehrlicher und mutiger KinoVersuch, über ein schmerzhaftes Trauma zu sprechen und dieses zu bewältigen.

Inga / ELSE-Jury

Der Tag vor der Berlinale

Veröffentlich von berlinale2010 am 10. Februar, 2010

1 Kommentar

Stunden Schlaf: 8,5h
Kaffeedosis: 0,00 Liter

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Der Tag vor der Berlinale ist eigentlich der wichtigste von allen. Wenn man vorhat, so viel wie möglich aus dem Festival zu pressen, bedarf es einer korrekten Vorbereitung. Den Mount Everest würde man ja auch nicht in Boxershorts besteigen. Um lange aus- und durchzuhalten und nicht nach dem dritten Tag schlapp zu machen, stelle ich mir heute mein Survival Paket zusammen. Neben Aspirin (falls der Film zu experimentell wird oder man in zwei Handkamera-Filme nacheinander geraten ist) und ein bisschen Notfallproviant (und ich nehme nie wieder Müsliriegel mit, die machen zwar satt aber was die im Magen-Darm Trakt anstellen … ), benötigt man vor allem Utensilien, die die diversen Arten von Flüssigkeiten kontrollieren.

Vor allem Wasser ohne Ende und Augentropfen sind wichtig, speziell wenn man der Schönheit wegen Kontaktlinsen trägt. Da es auch Körperstellen gibt, die ganz von allein feucht werden, vor allem wenn man einen richtig guten Film sieht oder einem Star begegnet, ist Deo auch ein Must-Have. Ich wünschte alle Berlinale Besucher würden so denken.

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Dieses Jahr muss man zusätzlich noch gegen das Eis ankämpfen. Ich überlege schon seit Tagen, ob ich mir Spikes für meine Schuhe kaufe, denn am Potsdamer Platz ist es noch immer wahnsinnig glatt. Die könnten auch hilfreich sein, in der Ticketschlange oder am Einlass schneller nach vorn zu kommen. Ob es auffällt, wenn vor mir reihenweise Menschen mit blutigen Füßen aus der Schlange fallen? Auf der Berlinale wahrscheinlich nicht. Letztes Jahr war vor mir sogar ein Pärchen italienischer Journalisten, die dem armen Menschen vor ihnen per Kopfnuss zu verstehen gaben, dass sie mit der Gesamtsituation unzufrieden sind.

Beatrice