Siegessaeule BlogSchwul-lesbischer Blog für Berlin und Deutschland

Einträge mit dem Stichwort: Berlinale 09

Tag 4: Neue Perspektiven

Veröffentlich von berlinale2010 am 14. Februar, 2010

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So das wars. Wenn ich mal alt bin, werde ich Prostituierte. Schuld ist die Berlinale und ein Film namens “Frauenzimmer” (Perspektive Deutsches Kino), der so beeindruckend liebevoll das Leben dreier Frauen über 50 dokumentiert, die als Prostituierte arbeiten. Anrührend und witzig zu gleich erzählen die von ihrem Alltag und dem Spaß den sie dabei haben, denn welche Frau in dieser Altersgruppe kriegt schon noch regelmäßig Sex von zumeist jungen Kerlen. Der Sex innerhalb ihrer Ehe hat allen Damen wohl nicht soviel gebracht: ” „Jetzt bin ich in dem Alter, in dem ich Sex genieße wie eine 20-jährige. Vorher war es
immer eine Dienstleistung am Ehemann.“

Eine der Damen arbeitet als Domina und hat zur Filmpremiere gleich mal ihren Sklaven mitgebracht, der brav auf der Bühne stand und Herrin beklatschte. Der Film ist übrigens eine Abschlussarbeit einer jungen Filmemacherin der Filmakademie Baden-Württemberg, die als sie auf der Bühne stand so unschuldig aussah, als müsste man ihr das mit den Bienchen und Blümchen erstmal erklären. Leider habe ich kein Foto gemacht. Ich bitte dies zu verzeihen aber der Anblick der dominanten Karolina, die mit ihren 64 Jahren im Minirock auf der Bühne stand und aussah, wie die lack- und lederbetuchte Version von Sophia Loren, hat mich aus dem Konzept gebracht.

Beatrice

Und wann im Kino?

Veröffentlich von berlinale am 15. Februar, 2009

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Die Berlinale ist zu Ende – nach 10 Tagen Urlaub in anderen Leben gehts nun also wieder zurück ins eigene.

Wann aber laufen denn nun all die Filme an, die ihr – bei Zeit und Glück mit den Karten – gesehen oder – leider – verpasst habt? Tja, bisher haben nur sehr wenige auch einen Starttermin – eine kleine Übersicht:

Ab dem 19.2. im Kino:

“Der Knochenmann”; “Milk” und als Wiederaufnahme “The Times of Harvey Milk”

Ab dem 30.4. im Kino:

“Ghosted”

Ab dem 4.6. im Kino:

Rückenwind

Rückenwind

“Rückenwind”

Simone

Der Teddy bebte!

Veröffentlich von nachtschicht am 14. Februar, 2009

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Die Teddy-After-Party im Haus der Kulturen der Welt rockte. So stand gestern Nacht nicht nur Peaches auf der Bühne, auch Joey Arias, Drag Queen aus New York, ließ es sich nicht nehmen, „whole lotta love“ ins Mikro zu schmettern. Der Saal bebte! Nur für das Teddy-Jury-Mitglied aus New York, Stephen Kent Jusick, war das wohl fast schon „normal“: „Well, I know her show and I know she´s fantastic!“ Auch Eike von Stuckenbruck, das junge Ausnahmetalent von BASE, der mit seiner Artistik noch kurz vorher das Publikum der Verleihung begeisterte, hatte sichtlich Spaß. Ernste Töne dagegen von John Hurt, der den dieses Jahr zum ersten Mal vergebenen Teddy für die beste darstellerische Leistung (An Englishman in New York) erhielt. Er sagte gegenüber der Siegessäule: „Um ehrlich zu sein, habe ich keine wirklich besondere Beziehung zur schwulen Filmszene. Zwar spielte ich bereits schon einmal 1975 Quentin Crisp und habe in zwei weiteren großen Kinofilmen, sowie einer Dokumentation zum Thema Homosexualität mitgewirkt, aber ich setze mich generell für Außenseiter und Minderheiten ein. Ich möchte der Welt zeigen, dass es keine Grenzen in der Vorstellung geben sollte, wie man sein Leben lebt!“ Dies bezieht der Star ebenso auf sein Schaffen in Theaterproduktionen: „In vielen meiner Rollen zeige ich, wie schwer es ist, ein unterdrücktes Leben führen zu müssen!“

mivo

Sammelsurium # 03 – Gabriel Sunday

Veröffentlich von berlinale am 11. Februar, 2009

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Sierra, die Hauptfigur in „My Suicide“ mag hier und da an Buffy-Star Sarah Michelle Gellar erinnern. (Leider war sie nicht anwesend, um es zu beweisen) Gabriel Sunday dagegen ist die perfekte Mischung aus James Spaders und Jake Gyllenhaals kleiner Bruder. Aber seht selbst :

Gabriel Sunday auf der Berlinale

Gabriel Sunday auf der Berlinale

Siehe auch:

Sammelsurium # 01

Sammelsurium #2

und mein persönlicher Berlinaletipp der Woche.

Simone

“My Suicide” – mein persönlicher Berlinaletipp der Woche

Veröffentlich von berlinale am 11. Februar, 2009

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Der Film „My suicide“ – mit dem schönen Untertitel „a self-inflicted comedy“ – läuft in der Generation-Sektion der Berlinale. Und ist bis jetzt einer der besten Filme die ich gesehen habe. Ungewöhnlich, treffend, herzzerreißend, temporeich, mit tollen Schauspielern und voller Anspielungen, Zitate aber auch stimmigem, realen Gefühl. Ein echtes Kleinod.

Das My Suicide Team

Das My Suicide Team

Doch eines gleich vorweg: Eine Komödie bleibt er nicht. Als Archie eher aus Resignation und Teenagerfrust, als aus wirklicher Verzweiflung in seinem Medienkurs sein Abschlussprojekt erklärt, tritt er eine ungeahnte Welle an seiner Schule los. „Ich werde mich vor laufender Kamera umbringen“, erklärt er dem geschockten Lehrer und seinen faszinierten Mitschülern. Plötzlich ist er berühmt. Plötzlich nehmen ihn alle wahr. Vor allem Sierra, sein bis dato unerreichbarer Schwarm. Doch dass er mit seiner Idee nicht nur bei ihr, die so perfekt scheint, offene Türen einrennt, damit hätte er nicht gerechnet. Sein düsterer Flirt mit dem Selbstmord wird plötzlich zu einer todernsten Sache.

Die Arbeitsweise (Video) des Teams ist dabei ebenso ungewöhnlich wie der Film, der dabei rausgekommen ist. Regisseur, Produzent und Autor David Lee Miller hat viel aus der Hand gegeben – Sein Hauptdarsteller Gabriel Sunday (nicht nur Schauspieler sondern auch Filmemacher) und Millers Sohn Jordan schnitten den Film zusammen und entschlossen unter anderem aus den Versatzstücken, die sie bearbeiteten, was zusätzlich noch geschrieben und gedreht werden musste. Rat geholt haben sie sich dabei bei allen möglichen Arten von psychologischem Fachpersonal. Aber keine Angst, hier wird nicht mit dem Holzhammer in die richtige Richtung geschlagen, hier passiert etwas schlicht Magisches: Man sitzt im Kino und hat irgendwann tatsächlich das Bedürfnis, nach der Hand seines Nachbars oder seiner Nachbarin zu greifen. Also: Gebt gut Acht, wohin ihr euch setzt.

Siehe auch: Sammelsurium #03.

Simone

Pink – was will uns das wohl sagen?

Veröffentlich von berlinale am 11. Februar, 2009

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Pink (Hannah Herzsprung bekannt aus den tollen “4 Minuten”) ist wilde Poplyrikerin voller Haß-Liebesgedichte und schließt spätestens mit ihren Werken jedes Herz auf. Am Anfang des Filmes hat sie drei Lover, doch eine Stimme in der Kirche erklärt ihr, sie dürfe so nicht weiter machen, sie müsse sich entscheiden. Aber da Pink schlecht ist, sich in Herzensangelegenheiten zu entscheiden, macht sie drei Listen, wertet sie aus und verhält sich danach. Der erste – Carlo – ist schnell abgefrühstückt und bevor die Scheidung durch ist, hat er sich erhängt. Der zweite – Georg – kann nicht treu sein, hängt ihr eine Geschlechtskrankheit an und wird mit vorgehaltener Pistole aus der Wohnung getrieben. Dann versucht sie es mal zwischendurch mit einer Frau: Ausgerechnet ihre Liebeskummertherapeutin verfällt ihr noch vor der zweiten Sitzung rettungslos. Doch nach der ersten Nacht erkennt Pink, dass das auch die letzte war. Denn so wohl sie sich fühlt – bei Männern fühlt sie sich noch aufgehobener.

Also hakt sie auch noch Nummer drei auf ihrer Liste ab – der mit der miesesten Punktzahl - und bei ihm bleibt sie dann hängen. Balthazar lebt auf dem Land und seine Uncoolness wird breit ausgeführt, indem er ständig und erschreckend falsch vor sich hinträllert. Doch egal, Pink heiratet auch ihn, zieht zu ihm, ergeht sich in Gartenarbeit, schwimmt im neu angelegten Teich, wird schwanger und schreibt ab da nur noch vertonte Liebesweisen. Alles gut, Happy End, oder? Ist doch eine Liebesgeschichte? Oder auch nicht, denn Regisseur Rudolf Thome definiert einen Liebesfilm so (Video):

Was in etwa ebenso tiefgründig ist, wie der Titel des Filmes (Video) herzuleiten ist.

„Was macht diese Frau eigentlich sympathisch – oder gar zu einer agierenden Hauptfigur?“, war hinter „Was will uns dieser Film eigentlich sagen?“ die zweit häufigst gestellte Frage im Publikum. Und zu Recht. Hannah Herzsprung ist schön anzuschauen wie immer (war aber nicht anwesend, da sie für die ebenso brilliante, wenn auch wesentlich tätowiertere Diablo Cody für die First Feature Award-Jury eingesprungen ist). Aber auch sie tingelt durch die 82 Minuten als wüsste auch sie nicht so recht, was sie hier soll.

Wundert niemand so richtig. Vielleicht hätte diese Geschichte als schnell verlegte Popliteratur getaugt. Die hätte man dann eine Zugfahrt nach Hamburg lang gelesen und sie anschließend im Zug liegen gelassen. Für den Nächsten, der Zeit totzuschlagen gehabt hätte. Mehr allerdings ist da nicht drin. Und auf der Berlinale waren das 82 vertane Minuten!

Simone

Der Regisseur von Pink

Der Regisseur von Pink

Halbzeit (fast)

Veröffentlich von berlinale am 10. Februar, 2009

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Zwischenhochrechnung von Simone

Gesehene Filme (ohne Vor-Presse-Screenings): 17

Filmminuten: 1527

Bisherige Tipps:

Kiss the Moon (leider keine Aufführungen mehr)

The Exploding Girl

El nino pez

Milk

Mary and Max

I know, you know

Fliegen

At Stake

Für Serien-Junkies und andere Interessierte: Dustin Lance Black, Drehbuchautor von Gus van Sants “Milk” war der einzige Autor mit Mormonen-Hintergrind der HBO-Serie “Big Love”.

Geliebter Geist in “Ghosted”

Veröffentlich von berlinale am 10. Februar, 2009

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Die deutsche Künstlerin Sophie (Inga Busch) verliert ihre große Liebe Ai-Ling (Huan-Ru Ke)an einen ungeklärten Tod und beginnt den Verlust mit Hilfe einer Videoinstallation aus glücklicheren Tagen aufzuarbeiten.

Huan-Ru Ke spielt Ai-Ling

Huan-Ru Ke spielt Ai-Ling

Bei der Premiere in Taipeh heftet sich die etwas seltsame und sehr aufdringliche Mei-li an ihre Fersen, die etwas anderes zu sein scheint als sie vorgibt. Sogar zurück in Hamburg hat Sophie keine Ruhe vor ihr.

Ting-Ting Hu spielt Mei-li

Ting-Ting Hu spielt Mei-li

Die interessant verschachtelten Zeitebenen und die wunderschönen Bilder (vor allem aus Taiwan) täuschen jedoch leider nicht über einen großen Schwachpunkt der durchaus bewegenden Geschichte hinweg: Zu viel Geschichte(n) wollen hier erzählt werden, viel zu viel Ideen und bewusst gelegte falsche Fährten stecken darin, die das Publikum immer wieder daran erinnern, was hier erzählt werden soll.

„Eine Mischung aus dem Doppelgängermythos der deutschen Romantik und asiatischer Wiedergängersagen“, fasste es Monika Treut gestern abend selbst zusammen. Und verliert dabei leider ihre Figuren aus dem Blick. Oft genug übernehmen Bilder und Versatzstückchen vom Geschehen die Oberhand, die drei Frauen dagegen werden dem unterworfen. Anstatt sich die Geschichte sich aus den drei Charakteren entwickeln zu lassen, fesselt Monika Treut sie nicht selten an eine Dramaturgie, die für Dokumentarfilme sicherlich unerlässlich ist: Mit Abstand eine Logik zu finden und eine Struktur zu entwickeln, die erst dann eingefüllt wird.

Nichts desto trotz ist „Ghosted“ ein Film, der die Themen Verlust , Trauer und Verarbeitung einmal anders beleuchtet.

Noch zwei Fotos plus ein bisschen Info gibt es hier.

Simone

I kissed a girl – oder „The Countess“

Veröffentlich von berlinale am 10. Februar, 2009

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Die meist gestellte Frage an Anamaria Marinca (auch zu sehen in „Sturm“), Darstellerin der Darvulia – zeitweise Geliebte der Gräfin Barthory ist laut eigenen Angaben „Wie war es Julie Delpy zu küssen?

„Das interessiert irgendwie alle, egal ob Frauen oder Männer“, gesteht sie mit breitem Lächeln. Also dann: Wie war es denn nun so? „Ich habe es genossen, wir haben viel gelacht und hatten eine super Zeit, natürlich!“

Natürlich.

Auch Sebastian Blomberg wird scheinbar sehr gerne nach Ähnlichkeiten zu seiner Rolle gefragt. Immerhin ist dieser Graf Vizakna korrupt bis auf die Knochen und vor allem deutlich masochistisch veranlagt. Aber: „Nein“, schüttelt er grinsend den Kopf, „allzu nahe an meinen eigenen sexuellen Vorlieben liegt diese Rolle nicht, aber – naja, es war schon irgendwie toll von Julie verdroschen zu werden.“

Okay …

Nun, in “The Countess”, der Geschichte um Erzebet Barthory gibt es natürlich auch viel Abseitiges zu finden. Die Frau, die jeder zweite aus den Überlieferungen als Blutgräfin kennt (immerhin soll sie in Jungfrauenblut gebadet haben, um ihre Schönheit und Jugend zu konservieren), bekommt hier allerdings ein anderes Gesicht. Leider kein wirklich radikal anderes. Julie Delpy führt den Zuschauer in Zeitraffer durch eine Kindheit und Jugend, die zwischen Abhärtung und Minimalauflehnung bestand, weiter geht’s im Galopp ins Eheleben, drei Kinder, der Tod des Mannes, der damit verbundene Kampf als nicht wiederverheiratete Frau ihre Besitztümer aber auch die Zukunft ihrer Kinder zu organisieren. Und dann – Auftritt Daniel Brühl als Loveinterest. Über 10 Jahre jünger, selbst abhängig von einem Vater, der der Gräfin weniger an die Wäsche als an die Ländereien will. Und schon nimmt das Schicksal ihren Lauf. Erzebet kann nicht umgehen mit der Sehnsucht nach dem Geliebten, opfert alles, gibt sich selbst die Schuld (bzw. ihrem Alter und ihrer vergehenden Schönheit) und wird – unterstützt von diversen Intriganten – zu dem, was wir in etwa aus Geschichtsbüchern kennen.

„Aber wer schreibt denn nun eigentlich Geschichte? Doch die Sieger!“, wird am Anfang zu Recht bemerkt und hätte Julie Delpy aus dieser Grundsatzüberlegung einen konsequenten Film gedreht, dann hätte sie die ganzen 94 Minuten um 74 verkürzt, hätte die Intrige als greifbareres, erlebbares Gegenkonstrukt erzählt und sich womöglich sogar getraut sich noch einen Schritt weiter von der historischen Vorlage zu entfernen. Warum Erzebet denn zum Beispiel nicht aus dem Kerker ihres zugemauerten Schlafzimmers entfliehen lassen. Warum nicht erzählen, wie es hätte weiter gehen können, warum der überlieferten Historie nicht ein Schnippchen schlagen?. Anstatt kleine Abstriche an der Grausamkeit zu machen, kleine Andeutungen, wie ein Plan ausgesehen haben mag, der ihre Manie erst ausgelöst oder unterstützt hätte. Wenn mir jemand erzählt, er drehe einen Film über Rotkäppchen, würde ich immer lieber „Die Zeit der Wölfe“ entdecken, und keine „Ca-Umsetzung“ des Grimmstoffes (immer vorausgesetzt ich bin nicht 6 Jahre alt).

Simone

Robby / Tag 2 – 5

Veröffentlich von berlinale am 9. Februar, 2009

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For 51 weeks of the year you could be forgiven for thinking that Berliners would rather sit in their bathrobe drinking coffee at 11am than do any real work. Men in ties and women in powersuits is, thankfully, the exception rather than the norm. But during Berlinale is the only time when the city really ticks; go to Potsdamer Platz and it feels (and sounds) like New York. There is a buzz in the air, people are rushing to their next appointment, there is something going on… even if that next appointment is a film, there is business going on behind the scenes: 20,000 film professionals and 4,200 journalists are in town doing their thing.

Back on Potsdamer Platz on Friday, things were just kicking off. On a recommendation of a friend, I decided to check out LA JOURNÉE DE LA JUPE. Usually, films about earnest teachers trying to impart knowledge on students from depressed circumstances are things I try to steer clear of. This however was not going to be one of those stereotypical films. A rattled French teacher just trying to get through to anyone, breaks down when one of her charges brings a gun to school. Things develop in a slightly unexpected way, but the teacher, now with the gun and the power, is finally able to take control of the class and actually teach something.

Then City of Borders, put the gay community of Jerusalem and the West Bank under the microscope. The city’s only gay bar served as a meeting point for queers across the Israeli-Palestinian divide. It seemed that the bar did manage to unite the opposing sides in some way: Orthodox Jews, Muslims and fundamentalist Christians were able to unite in their hatred toward “the gay”.

And then late that night there was El Niño Pez. In short, rich girl falls in love with her maid, who seems to have several lovers of her own. I wasn’t convinced that the maid loves the rich girl. They make plans to run away together. Someone gets killed. The maid goes to prison. Lots of people die. The catalog’s comparison with Thelma and Louise never really takes off, I found myself wanting the film to end.

Never a good sign.

Saturday: Tram, movie (Pedro), subway, movie (An End of Love), subway, movie (Ghosted), subway, movie (Fucking Different Tel Aviv).

Sunday. Where did my weekend go, and I want/have to watch five films today.

Monday: Things are starting to run together. Was that a transgendered, transnational lesbian romance I saw that took place in Hong Kong and Hamburg? Or was a young Japanese student possibly haunted by her Taiwanese girlfriend? Did I see a young gay man try to escape his wild routine of drugs and partying by blocking out all human contact with those around him by wearing noise cancelling headphones? I need time to sort all this out, I need time to sort the documentaries from the mockumentaries, the reality TV from the movie made about a reality TV star from the made for TV movie. 

So far I feel most impressed with Miao Miao. I can’t be sure if it is simply a bright spot on an otherwise rather bleak and depressing landscape. But I loved the giddy excitement of first love, and the tangled emotions that we all felt as we tried to work out for ourselves who was who and who liked what. I have never been a Taiwanese schoolgirl, but I could relate, somehow.