Das Connection feierte ja am Samstag seinen 20. Geburtstag. In Anbetracht dieser Tatsache – und zugegeben auch wegen des aus diesem Anlass ausgeschenkten Freibiers – feierte ich mit. Der erneute Umbau macht sich tatsächlich bemerkbar und auch die neue angepriesene Lichtanlage besteht nicht nur aus einem weiteren Stroboskop. Wie nach einem größeren Umbau allerdings häufig, musste ich mich erst einmal wieder neu orientieren und um- bzw. eingewöhnen. Das Bier half mir dabei naturgemäß nicht wirklich. Letztlich aber gelang es mir doch, den einen oder anderen Bereich zu erkunden und mich sogar auf der jetzt viel größeren Tanzfläche heimisch zu fühlen. Es erging mir also wie den meisten Anwesenden an diesem Abend. Rundum eine gelungene Geburtstagssause und definitiv eine Verbesserung der Lokalität. Auch wenn sich sicher so mancher der männlichen Stammgäste fragen wird, warum der obere Cruisingbereich derart verstümmelt wurde. Da das Konzept aber nun auch fast ausschliesslich „mixed – boys and girls“ heißt, dürften viele der ehemals überwiegend dreibeinigen Besucher wahrscheinlich bald, oder besser gesagt weiterhin und vermehrt, andere Sexclubs aufsuchen. Ich bin wirklich auf die weitere Entwicklung gespannt. Es wäre doch sehr schade, wenn dieses Urgestein des schwulen Nachtlebens, ja diese fast schon institutionelle Einrichtung, der Krise anheim fällt! Sozusagen: Arm und nicht mal mehr sexy…
mivo






