Stunden Schlaf: 8,5h
Kaffeedosis: 0,00 Liter
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Der Tag vor der Berlinale ist eigentlich der wichtigste von allen. Wenn man vorhat, so viel wie möglich aus dem Festival zu pressen, bedarf es einer korrekten Vorbereitung. Den Mount Everest würde man ja auch nicht in Boxershorts besteigen. Um lange aus- und durchzuhalten und nicht nach dem dritten Tag schlapp zu machen, stelle ich mir heute mein Survival Paket zusammen. Neben Aspirin (falls der Film zu experimentell wird oder man in zwei Handkamera-Filme nacheinander geraten ist) und ein bisschen Notfallproviant (und ich nehme nie wieder Müsliriegel mit, die machen zwar satt aber was die im Magen-Darm Trakt anstellen … ), benötigt man vor allem Utensilien, die die diversen Arten von Flüssigkeiten kontrollieren.
Vor allem Wasser ohne Ende und Augentropfen sind wichtig, speziell wenn man der Schönheit wegen Kontaktlinsen trägt. Da es auch Körperstellen gibt, die ganz von allein feucht werden, vor allem wenn man einen richtig guten Film sieht oder einem Star begegnet, ist Deo auch ein Must-Have. Ich wünschte alle Berlinale Besucher würden so denken.
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Dieses Jahr muss man zusätzlich noch gegen das Eis ankämpfen. Ich überlege schon seit Tagen, ob ich mir Spikes für meine Schuhe kaufe, denn am Potsdamer Platz ist es noch immer wahnsinnig glatt. Die könnten auch hilfreich sein, in der Ticketschlange oder am Einlass schneller nach vorn zu kommen. Ob es auffällt, wenn vor mir reihenweise Menschen mit blutigen Füßen aus der Schlange fallen? Auf der Berlinale wahrscheinlich nicht. Letztes Jahr war vor mir sogar ein Pärchen italienischer Journalisten, die dem armen Menschen vor ihnen per Kopfnuss zu verstehen gaben, dass sie mit der Gesamtsituation unzufrieden sind.
Beatrice







