Gina Tonic mit einem Bericht für Siegessäule TV über die Initiative sexuelle Vielfalt in Berlin.
2 Millionen Euro stehen bereit, um Berlin auf allen Ebenen fit für Diversity in Hinblick auf Lesben, Schwule und Transgender zu machen. Das Video stammt von der Diskussion im Schwuz vom 17. Februar 2010, die Initiative legte im Mai 2010 los …
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Regenr_innen – Drag. Ein Kleidungsstück
Veröffentlich von Céline Robinet am 18. September, 2009
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Gestern abend fand in der Köpi in Berlin die Premiere vom Theaterstück Regenr_innen – Drag. Ein Kleidungsstück statt. Geschrieben und inszeniert von VD.
Da war ich aber froh, eines Tages gelernt zu haben, zu pfeifen. Mit vier Fingern im Mund. Zwei rechts und zwei links. Als Zuschauer_in drücke ich meine Begeisterung gern in dieser Form aus. Genauso fühlte ich mich als 16-Jährige, als ich das erste Mal einen Whisky trank, oder meinen ersten Zigarettenzug zog: rebellisch und männlich. Und auch schwindelig. Kennt ihr das? Den Rausch beim Pfeifen? Klar, fünf Minuten lang Pfeifen löst ja Hypoventilation aus. Eigentlich ist das Pfeifen eher wie VIER Kippen auf einmal rauchen, oder einen Liter Whisky mit VIER Strohhalmen trinken, zwei links und zwei rechts, kein Wunder, dass man dabei nicht mehr in der Lage ist, sich richtig zu artikulieren. Oder dann nur noch laut.
So
Also
Als gestern Abend auf der Bühne überraschend gut gespielt wurde, wurde im Publikum gelacht und geweint. „Überraschend“, denn es sich z.T. um keine erfahrenen Schauspieler_innen handelte, Paula Alamillo, Bronco und Micky… Herringöttin nochmal wart ihr toll! Und LCaveliero Mann* von den Spicy Tigers on Speed natürlich auch, er/sie ist bekanntlich eine Rampensau – aber so sehr berührt hatte sie/er mich noch nie. Und die Musik von Tanja, und das Licht von Anna Lienert und und und – eigentlich passte alles. Liebevolle Kritik an die queere (Party-) Szene. Einsamkeit und Begegnungen und dann doch nicht, und dann doch, noch, nicht. Das ist schön, finde ich, geistig angeregt und gleichzeitig emotional angerührt zu werden.
VD geht jetzt nach Ludwigsburg, um dort Regie zu lernen. Meiner Meinung nach kann sie das schon. Aber dort wird sie mit Bühnen üben, die sich drehen und hoch und runter gehen und so. Also wünsche ich ihr viel Glück und Erfolg! Ich bin gespannt auf ihre nächsten Arbeiten.
Und für diejenigen, die gestern Abend nicht dabei waren, wird das Stück Sonntag, den 20. September in der Köpi und Mittwoch, den 23. im Schwuz noch einmal aufgeführt. Eintritt frei gegen Spende.







