Siegessaeule BlogSchwul-lesbischer Blog für Berlin und Deutschland

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Ankunft: schöne Schwule und nix anzuziehen

Veröffentlich von Kay am 6. August, 2009

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Hola Chicas & Chicos,

in Partylaune? Naja, bei 34°C im Schatten nur bedingt… Aber in Barcelona ist man bereit für die Riesenparty, das “Circuit” bzw. “Girlie Circuit Festival”, das für die Jungs ja schon seit letzten Samstag täglich tobt. Gestern gab es bereits einen der Höhepunkte, nämlich den Spaßtag im “Water Park”. Den habe ich wohlweislich als militante Nichtschwimmerin ausgelassen – nicht zuletzt wegen der fehlenden Bikinifigur… Nun aber bin ich angekommen zur Riesenhomoparty am Mittelmeer. Selbiges kann ich sogar vom Hotelfenster aus sehen (siehe Foto unten), ganz wie im Urlaub hier. Würden nicht vor dem Festivalhotel die Schwulen oberkörperfreies Schaulaufen veranstalten, das bekomme ich ehrlich gesagt nicht immer im Urlaub geboten. Dachte ich noch, weder die Jungs, noch die Mädels sehen in der rauen Wirklichkeit so aus wie die Schönheiten auf dem Programmheft des “Circuit Festivals”, wurde ich, was die männliche Seite angeht, schon vor der ersten Party also eines besseren belehrt. Erste Party, zumindest Frauenparty, ist dann heute Abend auch angesagt, eine “White Party”. Schöner Mist, wo doch Weiß nun echt nicht meine Farbe ist – kurz gesagt: ich habe nichts anzuziehen…kreisch! Ich könnte mich natürlich auf meine hier geradezu lächerlich weiß wirkende Haut, die keinerlei Sonnenstrahl bisher ausgesetzt war, berufen. Mal sehen. Mein Bericht von der ersten, heißen, weißen Party folgt dann, wenn ich wieder nüchtern bin…

Hasta la vista, Manuela

Eine Weltreise im Kinosaal

Veröffentlich von berlinale am 9. Februar, 2009

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Dear readers, please, fasten your seatbelts and prepare for take off…

Nun neigt sich auch der dritte Abend langsam dem Ende. Damit hat die Siegessäule-Jury auch die halbe Strecke erreicht. 3 Tagen, 10 Filme und 6 verschiede Kinos- solange dauerte meine bisherige Reise. Da fragt sich bestimmt der Eine oder der Andere: Was gab’s denn so zum Sehen?

Es gab viele Bilder, die für immer und ewig in der Erinnerung bleiben. Es gab lindernde Soundtracks, die aber jedes Herz zum Tränen brachten. Es gab sowohl die atraktiven Gesichter als auch die Hässlichen- für mich aber blieben sie alle vor allem wahr. Sei es die Brilliante Kate Winslet alias Hanna Schmitz, die man so gerne und sofort in die Armen nehmen möchte, oder auch die stillen Helden und Heldinnen aus Jerusalem, die ständig mit dem Mauer zu kämpfen haben. Da bewunderte man den schwulen Aktivisten namens Pedro, dessen Mut und Energie für immer das Bewusstsein der Menschen verändert hat. Mit dem im “Mammoth” halbnackten Geal Garcia Bernal, dessen alleine das Lächeln mich fast zum Explodieren brachte, wollte man nur noch “analytisch verkehren”. Das brave Mädel Miao Miao erinnerte uns an die erste Liebe, eine Zeit der turbulenten Gefühlen sowie auch bitteren Enttäuschungen.

Zusammenfassend war es eine Reise, in der es um Leben, Leiden und Lieben von „normalen“ Menschen ging.

Umso mehr freue ich mich auf die Reisen, die noch bevorsteht. Denn wer viel reist, erfährt auch viel.

Bis zum nächsten Mal

Eure Tosca/Jurymitglied

Tag 1 / Robby

Veröffentlich von berlinale am 6. Februar, 2009

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Berlinale! That one bright spot in my lovely Berlin’s otherwise bleak winter. Somehow my first year in Berlin I missed it, but since then I have more than made up for it. I thought somehow I would be sitting this one out, but somehow the lovely people at Siegessäule liked my story about growing up in the bayous of Louisiana. (All true, I assure you!)

Sadly I couldn’t get into the premier opening film last night. I think it was VIP only and we weren’t invited. Not to be outdone, I thumbed through the program; I simply had to see a film on opening night. I looked through our handy queer guide given to the seven jury members, nothing there. There was nothing in G (for Gay), L (for Lesbian) or T (for Transgendered). Not even in the obscurely labeled C (for Context) category (I think that means that Clive Owen takes his shirt off or Barbra Streisand sings or something). There had to be something on….

There was some film that looked, well, rather difficult, but I wasn’t in the mood for that. I wanted over the top, I wanted big, I wanted 70MM! The Retrospective this year is full of wonderful old 70 mm films that were made when cinema was supposed to be larger than life, not something you furtively downloaded and watch on the U-Bahn on the way to work. And there it was… the Sound of Music on the big screen. My all time favorite, and who cares if I just watched it at home last weekend? This was cinema! This was Julia Andrews doing what she does best – singing and governessing children. And what could be more C (for Context) than The Sound of Music? Sorry, but someone wasn’t doing their homework!

It’s got singing (and dancing) nuns, gorgeous scenery, improbable romance, a catty baroness, and just when you think it’s all over, when the wedding bells finally stop ringing, the Nazis come marching in. I realize that this schmaltzy musical is a little dated, and it never really found an audience in Germany or Austria, which is where it takes place after all. But ask a Brit or an American and it’s a classic; it is even rebroadcast on TV every Christmas in the States.

But three hours and an intermission later I cheered and cried as they escaped from Salzburg by foot over the Alps and eventually to a wonderful new life in Vermont, in the United States. Only now has it occurred to me the great geographic fallacy that has been perpetrated on the English speaking film goers for the last 45 years: had the Von Trapp family really hiked to freedom from Salzburg over the Alps, they most probably would have ended up at the Eagle’s Nest in Germany! 

Robby / Jurymitglied ELSE